Monbijoupark Berlin
Auf Wiedersehen im Amphitheater ab 27. Mai 2010.
Und hier die Geschichte, wie alles begann:
Märchenhütte - Der Film (10min)
opener
Von allen Zugvögeln verlassen, nur ein paar Krähen harren aus, bricht sie herein, die düstre Zeit, in uns und über diese Stadt. Schwarz schwappt die Spree ans Ufer, der Wind knäult Gräue vor sich her und hochgeschlagnen Kragens an der Seele fröstelnd stapft man durch einen kahlen Park. Auf einmal eine Treppe, oben schimmert Licht, man steigt, warum auch nicht, zu einer schmalen Pforte, duckt sich hindurch und weilt, wie einfach ging denn das, schon mittendrin. Wo drin? Sonstwann im Anderweitig – keine Ahnung.

Ausatmen, einen Herzschlag Stille, im Ofen knistert Holz. Muntres Geraune, durch den Glühweinnebel, schemenhaft im Kerzenschein entdeckt man dann noch mehr Hierhergetriebene - ins Herzasyl. Man wartet ab. Worauf? Endlich ein Glöckchen und gebanntes Schweigen, gemach hebt sich ein Vorhang und:
„Es war einmal...“?!

Die Märchenzeit beginnt: Geschlagene 17 dieser urtümlichen Dramolette – vom quietschfidelen „Hans im Glück“ ab 4 bis hin zum unheilträchtigen „Machandelbaum“, P 18! – stehen bislang auf dem Spielplan. Dazu werden allein schon von der Eröffnung bis Heiligabend bei uns drei neue Kinder- und Hausmärchen ihre Hüttenpremiere feiern.

„... dann leben sie noch heute. -ENDE- “
Und wenn man dann – mag sein schon spät – durch jene Märchenpforte tritt, zurück in den Berliner Nieselwinter, nimmt man sich heimwärts etwas mit: ein S
eufzen, eine Erinnerung, ein Lächeln... Mag sein, das hilft ein wenig durch den Nebel. In uns, in dieser Stadt.